Susi Hyldgaard

TheSusi_5(1)

THE SUSI HYLDGAARD EXPERIENCE

The Susi Hyldgaard Experience is about existing in the moment. Its poetry. Its spoken word. Its songs. Its Improvisations displaying emotions of every kind and most of all its an invitation

Come and discover these 4 excellent musicians playing your nerveendings and your love and laugh muscles as well as your tearducts….as the most straight forward thing in the world

Mit ihrem neuen Projekt „The Susi Hyldgaard Experience“ führt uns Susi Hyldgaard in eine neue Konzertform. Sie hat Kommentare und Momentaufnahmen von Menschen aus aller Welt gesammelt, sie in ein Kästchen gepackt, welches sie herumgehen lässt und jemand aus dem Publikum darf sich dann etwas aussuchen. Darauf wird dann improvisiert, und weder Publikum noch Musiker wissen vorher, was es sein wird. Ein wenig wie ein Lotto Wunschkonzert. Es macht Spass, gibt schöne Stücke und ist improvisiert. Also ein Impro-Konzert-Theaterstück?? Schwer zu sagen…

Susi Hyldgaards Musik präsentiert sich nahbar und intim. Laut Fono-Forum bietet sie etwas, „was es nur selten gibt: unartige Ohrwürmer mit musikalischer Tiefe“.

Angesiedelt zwischen Jazz, Elektronika, Ambient, Pop, Folk und modernem Singer/Songwritertum entfaltet sie eine Klanglandschaft, die ihres Gleichen sucht. Auf dieser Suche stößt man über Verbindungen zu Musikprophetinnen wie Björk, Joni Mitchell, Rickie Lee Jones, Cassandra Wilson, Tori Amos und Neneh Cherry. Aus dem elektronischen Lager müssen Portishead, Massive Attack, Lamb, Lambchop und Craig Armstrong herhalten, um ihren musikalischen Kosmos zu beschreiben. Des weiteren dienen Jan Garbarek und Claude Debussy als Einflussgrößen. Wie viel Wahrheit in diesen Gleichnissen liegt, mag jeder selbst entscheiden.

Fest steht: Susi Hyldgaard klingt wie Susi Hyldgaard, auch wenn man sich mit den genannten Gegenüberstellungen ihrer Musik gut nähern kann.

1996 debütiert Susi Hyldgaard mit „My Female Family“, einem Instrumentalalbum, das vorwiegend im Quartett eingespielt ist. Als sie drei Jahre später für „Something Special Just For You“ ihre Songs zusätzlich mit Texten versieht, stellt sich im Handumdrehen der Erfolg ein. Der dänische Grammy als „Best Jazz Newcomer“ verschafft ihr die nötige Aufmerksamkeit. Der Hype um Jazzvokalistinnen und der Run auf nordische Musik, die beide um die Jahrtausendwende einsetzen, tun ihr Übriges, um Susis Musik internationale Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
„Home Sweet Home“ (2002) erntet euphorische Kritiken in ganz Euroland. Der Nachfolger „Blush“ etabliert sie endgültig als innovative und kreative Songschreiberin, die allen gezogenen Vergleichen locker standhält und dabei ihr ganz eigenes Ding macht. So wie es auch die zum Vergleich bemühten Künstlerinnen tun – jede auf ihre Weise!
Wie soll man jemand auch beeinflussen, der keine Plattensammlung sein Eigen nennt, der noch nicht einmal Radio hört: Hyldgaard hört fast keine Musik, sie macht selbst welche!

Diese unorthodoxe Einstellung teilt sie mit einigen anderen musikalischen Eigenbrödlern, die sich jedem Vergleich widersetzen. Dennoch kommt auch sie um Gegenüberstellungen nicht herum. „Ihre Stimme besitzt die hohe Bestimmtheit einer Joni Mitchell, den leichten Irrsinn einer Björk und die Beweglichkeit einer Kate Bush“, trifft Zeit-Redakteur Konrad Heidkamp den Nagel auf den Kopf.

english
Presse

 

Kommentare sind geschlossen