Scott DuBois

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Scott Dubois

 

Scott DuBois – guitar
Gebhard  Ullmann – tenor saxophone & bass clarinet
Thomas Morgan – bass
Kresten Osgood – drums

Scott DuBois studierte an der Manhattan School of Music. Mit  seinen  beiden  Soul  Note-Alben  Monsoon  (2005)  und Tempest  (2007),  an  denen  David  Liebman  mitwirkte, machte  er  erstmals  auf  sich  Aufmerksam.  In  seinem Quartett  mit  Gebhard  Ullmann,  dem  derzeit  weltweit gefragten Bassisten Thomas Morgan sowie dem dänischen Schlagzeuger  Kresten  Osgood  spielt  er  seit  vielen  Jahren  zusammen. Die  Working  Band  spielt  originelle,  zukunftsweisende  Kompositionen  aus  der  Feder  von DuBois  mit  dem  Fokus  auf  Gruppenimprovisation, Interaktion und dem Unvorhersehbarem. Die  fünf  bisher  erschienenen  Alben  wurden hochgelobt.  „Black  Hawk  Dance“  (2010)  wurde  vom DownBeat  Magazin  mit  der  Höchstwertung  (5  Sterne) bedacht.  Das  danach  erschienene  Album  „Landscape Scripture“  wurde  vom  einflussreichen  und  landesweiten amerikanischen National Public Radio zu einem der Top 10 Jazz Alben des Jahres 2012 gewählt. Als  „bezaubernde  Musik  für  meditative  Denker“ charakterisierte  New  York  City  Jazz  Record  Scott DuBois  Musik  treffend. Genau hierin liegt vielleicht der  Schlüssel  zum  Verständnis  seiner  Musik.  Der  Gitarrist komponiert  gerne  in  Bildern.  Seine  musikalische  Sprache ist  assoziativ  und  so  ist  es  nicht  verwunderlich  das  sein ACT-Debüt  „Winter  Light“  Jazz-Programmmusik  ist.  Das Album  begleitet  den  Hörer  auf  einer  Reise  durch  einen Winter-Tag  und  versucht  diesen  in  Form  von  Klängen einzufangen – von der frühen Morgendämmerung bis hin zur tiefsten  Nacht  voller  verschiedener  Lichtverhältnisse, unterschiedlichen  Landschaftsbildern  und  sich  ständig ändernden Wetterzuständen.
Aus den Liner Notes von Scott DuBois:
„First  Light  Tundra“  beginnt  mit  dem  ersten  flüchtigen Blick  des  Lichtes  in  der  morgendlichen  Kälte  und  einer einsamen  Landschaft,  in  der  Vögel  erwachen.  In  einem Duell  zwischen  Finsternis  und  Helligkeit  verdecken  wilde, stürmische  Winde  mit  hochwirbelndem  Schnee  die aufgehende Sonne. Am Ende siegt die Sonne.  Der Titel „Early Morning Forest“ wird mit dem Bild eines schneebedeckten  Waldes  eröffnet,  der  von  Lichtstrahlen durchstochen wird. Tiefer im Wald, im tiefen Dickicht, füllt ein ominöser kalter Nebel die Luft. Langsam wird der Wald
von der Wärme der Morgensonne erfüllt.
„Late  Morning  Snow“  vermittelt  die  Eleganz  und  Ruhe der  Natürlichkeit  des  Lichtes  durch  den  frisch  gefallenen Schnee. Ein zunehmend kalter und stechender Wind steigt  auf. „Noon  White  Mountain“  beginnt  mit  dem beeindruckenden  Tageslicht  der  königlichen schneebedeckten  Berge.  Dunkle  Wolken  ziehen  langsam auf. Ein  entfernter Sturm verwandelt sich in einen sanften, eiskalten  Regen.  Dann  kehrt  ein  helles  mittägliches  Licht ein. „Afternoon Ice Fog“ ruft eine mysteriöse Licht-Reflektion der kleinen Eiskristalle in der Luft hervor.
In  „Evening  Blizzard“  ist  das  Licht  von  der  Intensität eines Schneesturms umgeben. Frieden und Stille kehren im Schlussstück „Night Tundra“ zurück, indem das Mondlicht den Schnee in der Dunkelheit erglühen lässt.

Ich hoffe, Sie genießen die Reise.

http://www.scottdubois.com/

 

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