Biographien Narziss & Echo

Biografien

Tim Krohn, Text

aufgewachsen in den Glarner Bergen, lebt als freier Schriftsteller in Zürich. Er schrieb unter anderem die Romane „Quatemberkinder“, „Irinas Buch der leichtfertigen Liebe“, „Vrenelis Gärtli“ und „Ans Meer“. Sein jüngstes Buch heisst „Der Geist am Berg“. Er schrieb Libretti und Theaterstücke für verschiedene Bühnen und unterrichtet literarisches Schreiben an der Hochschule der Künste Bern.

Das Orchester

Jürg Wickihalder, Komposition/Saxophon

lebt als Saxophonist und Komponist in Zürich. Jazzschule Luzern 1989-92, Berklee College of Music 1992-95. Unterricht/Zusammenarbeit mit Steve Lacy, Joe Viola, George Garzone, Urs Leimgruber, Irène Schweizer, Co Streiff, Pierre Favre u.a. Leiter des „Jürg Wickihalder Overseas Quartet“ (CD „Furioso“, Intakt 153), „Jürg Wickihalder European Quartet feat. Irene Schweizer“, Duo mit dem Pianisten Chris Wiesendanger (CD „A Feeling For Someone“, Intakt 134), Mitglied der Zürcher Grossformation „Omri Ziegele Billiger Bauer“. Zahlreiche Preise und Werkbeiträge als Instrumentalist und Komponist.

Ausführliche Biografie, bisherige Arbeiten, Presseberichte, CD-Besprechungen, Musik etc. auf: www.juerg-wickihalder.ch

Manuel Perovic, Arrangement/Gitarre

Studium am Konservatorium Winterthur, Berklee College of Music, Henry-Mancini-Institute, Manhattan School of Music, Musikhochschule Zürich. Kompositionen und Arrangements für Konzerte, Tourneen und Studioaufnahmen in den USA und Deutschland, u.a. für «Trinity and the C.L.O.», «Rale Micic Quintet», «Chihiro Yamanaka Trio», «The Berlin Jazz Orchestra», «Swinging Strangers».

Jeannine Hirzel, Sopran

Die Schweizer Sopranistin erhielt ihre Ausbildung an der Musikhochschule Zürich. 1998 Lehrdiplom bei Kathrin Graf und Daniel Fueter, 2001 Konzert­diplom „Liedduo“ bei Irwin Gage. Seit 2001 nimmt sie Privat­unterricht bei Carol Meyer in Frankfurt/Main. Sie erhielt verschiedene Stipendien und Aus­zeichnungen: Migros-Kulturprozent, Friedl-Wald-Stiftung Basel, Kiefer Hablitzel Stiftung 2000 und 2002, Erster Preis beim 1. Hilde Zadek Wett­bewerb in Passau 1998, Kiwanis-Musikpreis für Liedduo.

Jeannine Hirzel ist eine vielseitige Konzertsängerin und Darstellerin auf der Bühne. Sie sang bereits Liederabende bei den Musikfestwochen in Lugano, in der Reihe „Freunde des Liedes“ in Zürich mit dem Pianisten Edward Rushton und Mahlers „Das Lied von der Erde“ bei „Young artists in concert“ in Davos mit Heinz Holliger und dem Tenor Jonas Kaufmann.

Engagements führten sie u.a. an das Operastudio Vlaanderen Gent/Belgien, Vlaamse Opera 2001/2002 (Bianca in Brittens „Rape Of Lucretia“), ans Theater Osnabrück und ans Hans-Otto-Theater Potsdam. Sie war Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich (Nancy / Mum – Britten „Albert Herring“ 2003). 2004 wirkte Jeannine Hirzel in Produktionen der Neuköllner Oper Berlin (Nancy – Arp/Bisowski: „Friendly Fire“) und der Kammeroper Schloss Rheinsberg (Zweite Dame – Mozart „Zauberflöte“) mit.

„Le marteau sans maître“ von Pierre Boulez mit dem Nouvel Ensemble Contemporain, die bosnische Erstaufführung in Sarajevo von Schönbergs „Pierrot Lunaire“, eine CD-Aufnahme mit Liedern von Walter Courvoiser zusammen mit Edward Rushton und die 4. Mahler Sinfonie gehören zu den Höhenpunkten der letzten Jahre.

Sonoe Kato, Mezzosopran

In Kyoto (Japan) geboren. Studium an der staatlichen Hochschule für Kunst und Musik in Kyoto. Zahlreiche Konzerte und Opernaufführungen in Japan. Seit 2002 lebt sie in der Schweiz. Studium an der Musikhochschule Zürich ZHdK mit dem Schwerpunkt Lied und Oratorium. Konzert- und Solistendiplom.

In ihrer sängerischen und künstlerischen Tätigkeit pflegt sie ein breites Spektrum, welches von Alter Musik bis zu Zeitgenössischen Kompositionen reicht. Ihre persönliche Vorliebe gehört der Neuen Musik (diverse UA), dem Lied, der Kammermusik und dem Oratorium.

Sie ist Mitglied im „Vokalensemble Zürich“ von Peter Siegwart, mit welchem sie Auftritte u.a. am Schweizerischen Tonkünstlerfest 08, an der Salzburger Biennale (mit dem Ensemble Contrechamps (Genf), Leitung, Beat Furrer) und im Altenberger Dom/Köln hatte. Sie ist auch Mitglied im „Ensemble Tzara“, wo sie bei diversen Uraufführungen mitwirkte. 2009 gab sie Konzerte und Meisterkurse in China im Rahmen des Pro Helvetia Austauschprogrammes „Crosslink Music“.

Diverse UA und Konzerte mit zeitgenössischen Kompositionen (Tonkünstlerfest 09 in Lausanne mit einer UA von Alfred Zimmerlin, Aufzeichnungen von Radio DRS 2 usw.)

Chris Wiesendanger, Klavier

Geboren und aufgewachsen in Zürich. Beginnt in jungem Alter auf dem Flügel, Cembalo und Schlagzeug zu improvisieren, Gehörtes nachzuspielen, Eigenes zu erfinden. 10 Jahre klassischer Klavierunterricht. Studium von Klavier, Komposition und Theorie an der Julliard School of Music in New York. Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland. Spielte u.a. mit Mark Turner, Chris Cheek, Joshua Redman, Nasheet Waits, Ben Street, Benny Golson, Michael Brecker, Eddie Harris, Taiichi Kamimura, Dianne Reeves, Antonio Sanchez.

Konzerte am North Sea Festival Den Haag, JVC Jazz Festival New York, Montreux Jazz Festival, Umbria Jazz Festival, Jazz à la Villette in Paris ua.

Unterrichtet an den Musikhochschulen Zürich ZHDK und Luzern HSLU. Zudem Unterrichtstätigkeit an Seminaren in Siena (Italien), Sligo (Irland), Granada (Spanien), IASJ (Riga / Lettland) usw.

Als Komponist, Improvisator und Pianist sucht er Musik zu entwickeln, die sich auch ausserhalb der traditionellen Sprache des Jazz bewegt. Das Erweitern und Sprengen von musikalischen Grenzen sind zentrale Anliegen in seiner Musik.

Florian Egli, Saxophon/Flöte

1982 geboren und aufgewachsen in Trasadingen (SH), studierte Florian Egli an der Zürcher Hochschule der Künste bei Christoph Grab und Reto Suhner. Während dem Studium erhält er den Förderpreis der Friedl Wald Stiftung.

Es folgt eine rege Konzerttätigkeit mit seinen eigenen Projekten „The murder of Amus Ames“ und „Weird Beard“.

Seit 2007 Mitglied im Lucerne Jazz Orchestra. Weitere Konzerte mit dem Zürich Jazz Orchestra sowie dem Swiss Jazz Orchestra. Florian Egli unterrichtet an der jungen Musikschule „You and the music“.

Michael Jaeger, Saxophon/Klarinette

Klassischer Klarinettenunterricht ab 1987. 1999-2004 Studium an der Musikhochschule Luzern (Jazz) im Studiengang Performance und Pädagogik. Mit Auszeichnung abgeschlossen.

Instrumentalunterricht bei Nat Su, Donat Fisch, Kurt Rosenwinkel und Anne-Kathrin Graf (Querflöte). Als Instrumentalist und Komponist tätig in versch. Theater -und Tanzprojekten.

Konzerte mit Urs Leimgruber (ss, ts), Hans Koch (basscl), Chris Wiesendanger (p), Nat Su (as), Jürg Wickihalder (ss), Jürg Grau (tp), Christian Weber (b), Markus Eichenberger (cl), Valentin Kessler (acc.), Valentin Bächi (roads), Lionel Friedli (dr), Flo Stoffner (git), Christian Jaeger (dr), Damian Zangger (tp), Mats Spielmann (tp), Reto Senn (cl), Draman Keita (djembe), Ibou N`Dyaie (djembe), Peter C. Zumthor (dr), Nina Salis (voc) Felix Perret (dr) und anderen.

Damian Zangger, Trompete/Tenorhorn

1971 in Zürich geboren und in Küsnacht wohnhaft, hat an der ETH Zürich 1998 sein Architekturstudium abgeschlossen. Anschließend studierte er an der Hochschule für Musik in Köln bei Prof. Manfred Schoof Jazztrompete und bei Paulo Alvares Improvisation und Neue Kammermusik. In den Jahren 2005/2006 war er Stipendiat am Istituto Svizzero di Roma, ISR.

Zangger arbeitet als Musiker und Komponist u. a. mit seinem Jazzensemble „ORG“ (mit Matthias Muche, Philip Zoubek, Benno Glüsenkamp, Daniel Speer) oder „Salon eins/zwei“ (musikalische Lesungen mit Helmut Vogel). Zusammen mit der Schauspielerin Verena Buss erarbeitete er eine musikalische Lesung von Dantes „Divina Comedia“. Als Theatermusiker war er 2008 am Theater St. Gallen tätig. Er hat u. a. mit der freien Gruppe „Theater Konstellationen“ („Quatemberkinder“, 2007) oder an der Volksbühne Berlin („Eisstadt“, 2003/2004) gearbeitet.

Er vertonte Kurz-, Werbe-, Animations- und Dokumentarfilme und schuf Musik für Videoinstallationen (so etwa für das Deutsche Künstlerduo Keller/Wittwer). Zusammen mit der Holländischen Autorin Liesje Schreuders entstand 2007 das Hörstück „Reisgenoot“.

Im Schnittfeld von Musik und Szenographie sind in Zusammenarbeit mit der Tänzerin und Choreographin Sabine Hausherr und dem bildenden Künstler William Speakman seit 2003 diverse Arbeiten entstanden (Komposition für „Körperbilder“; Koproduktion, Komposition und Raumgestaltung für „constellations“; Klanginstallationen für „capture“ und „Plan / Solo mit Gästen“). Mit „Musikalische Begegnungen mit der Architektur“ entstand in Rom ein interdisziplinäres Projekt, das ab August 2006 in Renaissance-Villen Andrea Palladios, sowie in verschiedenen Bauwerken der Schweiz zur Aufführung kam und dort als interaktive Performance in den musikalischen Dialog mit dem Raum trat (Zusammenarbeit mit Raphael Camenisch).

Im Schnittfeld von Jazz, freier Improvisation und zeitgenössischer Musik sind zahlreiche Arbeiten mit Künstlern aus den Bereichen Theater, Tanz, Literatur, Film, Video und Architektur entstanden.

Bernhard Bamert, Posaune/Euphonium

1970 geboren in Wettingen. 1980 beginnt er Posaune zu spielen in der Jugendmusik Spiez.1987-1993 Ausbildung zum Grafik Designer mit Abschluss. Workshops bei Ray Anderson und Vinnie Golia. 1994-1999 Ausbildung und Abschluss an der Berufsschule der Swiss Jazz School in Bern. Unterricht u.a. bei Robert Morgenthaler, Stanley Clark, Dave Bargeron, John Allred, Malte Burba und Andy Scherrer.

Zahlreiche Tours und Konzerte im In- und Ausland mit Grand Mother’s Funck. 2000-2010 Mitglied von Zurich Jazz Orchestra, Martin Streule Jazz Orchestra, Kaspar Ewald’s Exorbitantes Kabinett, Joe Haider Jazz, Orchestra, Dave Regan Jazz Orchestra, Willy Schnyder’s Jazzhorchester, Quintetto Illegale, Mats-up, Swinging Europe 2000, Generations Big Band 2002, Grand Mother’s Funck, Herbie Kopf’s UFO, Adrian Frey Septet, Convergencia, tré, Swiss Jazz Orchestra, Lucerne Jazz Orchestra, Kammerjäger, Koj u.a.

Unterrichtstätigkeit an der Hochschule der Künste Zürich, Musikhochschule Bern und Swiss Jazz School Bern.

Daniel Studer, Kontrabass

Improvisation ist das Zentrum der Arbeit. Musik in Verbindung mit Text, Tanz, Theater, Videopoesien. Mehrere Raumprojekte. Gezielte Auseinandersetzung mit dem Instrument und daraus folgende solistische Tätigkeit. Lange Zusammenarbeit mit Peter K Frey, III-VII-XII (Mischa Käser und Urs Haenggli), Harald Kimmig, Katharina Klement, Giancarlo Schiaffini, Dieter Ulrich, Alfred Zimmerlin. Spielte u.a. mit Lester Bowie, Jacques Demièrre, Steve Grossmann, Barney Kessel, Hans Koch, Joëlle Léandre, Mike Melillo, Evan Parker, Urs Voerkel, Bobby Watson.

Konzerte in Europa und Japan sowie Aufnahmen u.a. mit Kontrabassduo Studer-Frey, Solo, Streichtrio Kimmig-Studer-Zimmerlin, Giancarlo Schiaffini, Day&Taxi.

Unterrichtet Improvisation an der Hochschule der Künste in Bern.

Mia Lindblom, Violine

Mia Lindblom ist in Schweden geboren und studierte Violine in Stockholm und Luzern. Sie ist seit vielen Jahren festes Mitglied bei den Festival Strings Lucerne und arbeitet als Zuzügerin in diversen Orchestern der Deutschschweiz. Besonders behagt ihr die Kammermusik, sei es in einer Tangoformation, im Streichtrio oder in Projekten Neuer Musik. Mia Lindblom lebt in Zürich.

Frantz Loriot, Violine/Viola

French-japanese violist Frantz Loriot began music studies on the violin with several professors (among them Mari Yasuda-Raclot, the Pons bros, Nicolas Dupin, Ivry Gitlis, Yukari Tate & Pascal Robault). He was brought to improvisation by Régis Huby, Joëlle Léandre, Barre Phillips, David S. Ware and Marc Ducret. He subsequently switched to the viola and currently performs solo as well as in various enembles ranging from rock to contemporary music by way of improvisation and electronics, both in USA and abroad.He contributed to multidisciplinary projects connected to poetry (for label EPM, France), cinema / video („Le syndrome K“ by R.Sandère, collaborations with audiovisual studio Merjithur), and dance with different companies (Un Instant, Claire de Monclin) in Paris. Some of his projects today include : Viola 2 Viola (with violist Cyprien Busolini), Bobun (with cellist Hugues Vincent), Duo Loriot – Niggenkemper (with bassist Pascal Niggenkemper), Joachim Badenhorst Trio (with Joachim Badenhorst and Devin Gray), Ginko Narayana string trio (with Silvia Tarozzi and Deborah Walker). Matt Renzi’s Arm Sized Legging (with Matt Renzi, Dan Loomis, Jeff Davis), Urbana (with James Ilgenfritz, Evan Mazunik, John O’Brien, Bryan Pardo), Voladores (with Joachim Badenhorst, Juan Pablo Carletti, Pascal Niggenkemper, Christopher Hoffman).

Seth Woods, Cello

Critiqued as “a young Eugene Moye or Yo Yo Ma” by the New Music Connoisseur, Seth Woods has established a reputation as a versatile man of many styles. While being classically trained, he has been seen in a variety of musical settings ranging from Baroque performance to avant-garde new music. Outside the chamber and solo setting, Seth has served as a principal or section cellist for the New York City Ballet, Orchestra of St. Lukes, Henry Mancini Institute Orchestra, Di Capo Opera Theater and Vertical Player Repertory Opera. He has also toured the U.S. and Canada with rock band, Brighton and Belle and Sebastian, and appeared in the Canadian Music Festival in 2006. He studied in the classes of Daniel Morganstern and Frederick Zlotkin. He has played in master classes for The Eroica Trio, Stephen Geber, Quartet San Francisco, Bill Pruecil, Joseph Kalichstein, Christian McBride and Maria Schneider. Within the last year he has graced the stages of Carnegie Hall, Wang Theater, United Nations, Merkin Hall, Jacob’s Pillow Dance Festival, Radio City Music Hall and the Bell Centre with Peter Gabriel. As well he is the cello soloist for a new work with the Staatsballett Berlin(at the Komische Oper).

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