Hélène Labarrière Quartet

Hélène Labarrière Quartet

Hélène Labarrière-bass
Francois Corneloup-baritonsax
Hasse Poulsen-guitar
Christophe Marguet-drums

New CD: Desordre (Unordnung)

Mit ihrer neuen CD legt Helene Labarriere wieder ein bemerkenswertes Stück Jazzgeschehen vor, welches vor Aktualität im politischen wie im musikalischen Sinne nur so strotzt.

Zuhörer und Veranstalter sind gleichermassen begeistert von dieser energetischen Band, die ihren „musikalischen Acker“ bestens bearbeitet.

Unordnung. Eine Band. 4 Musiker, die seit langen Jahren zusammen arbeiten. Eine gemeinsame (Ausdrucks-)Kraft. 4 Musiker, die kollektiv oder getrennt ihre Gewissheiten verstricken und wieder auftrennen. Weitermachen. Beharren. Keine unveränderlichen Regeln. Improvisieren. Schreiben. Die Zeit vergeht. Ändern. Austauschen. Begegnungen, an anderen Orten, nähren das Projekt. Vorangehen. Dauern. Im Chaos der Welt, welche Musik kann hier existieren? Verwirrung. Unordnung. Ein Ton (Sound). 4 Musiker : François Corneloup, Hélène Labarrière, Christophe Marguet, Hasse Poulsen

Ein neues Quartett : mit François Corneloup, den ich zum ersten Mal 1991 während des kollektiven Projekts „Incidences“ traf ; mit Christophe Marguet, der wie ich seine Erfahrungen im Jazz bei den älteren Musikern gesammelt hat, indem er viele französische und amerikanische Solisten in den Pariser Jazzclubs begleitete, bevor er sich dann der weiten Welt der improvisierten Musik öffnete ; und mit Hasse Poulsen, den ich gleich nach seiner Ankunft in Frankreich während zahlreicher Sessions kennen lernte.

Presse

aus „Kronenzeitung“, vom 11.11.2010

Bei „open music“ im Grazer Stockwerk: Eine geballte Ladung

Stilistisch bestens aufgehoben war das Hélène Labarrière Quartett im gut besuchten Grazer Stockwerk beim Gastspiel von Ute Pinters Konzertreihe „open music“. Die französische Kontrabassistin bestätigte ihren großen Ruf mit lustvollem Kammer-Jazz: unbändig, komplex – und bis in die Haarspitzen originell.

Mit seltsam verdrehten, aber stets einprägsamen Bass-Motiven gab die leidenschaftlich musizierende Hélène Labarrière ihren Stücken Richtung. Schlagzeuger Christophe Marguet veredelte diese charismatischen Grooves ideenreich und rhythmisch brillant zu rotierenden Fundamenten.

Eine mitunter wild verzerrte, um provokante Kommentare nicht verlegene Western-Gitarre (Hasse Poulsen) und ein kraftvollrotziges, kompromisslos die Aussage suchendes Baritonsaxophon (Francois Corneloup) assistierten mit notierten Synchronmelodien oder legten sich mit sperrigen Irritationen quer. Zwei ausgiebige Sets im Spannungsfeld von selbstbewusstem Kammer- und unbändigem Free Jazz kokettierten nicht selten mit der simplen Kraft des Rock-Riffs, um an anderer Stelle in fragil-rasante Meditationen und verspielte Spontanität abzudriften.

Mit erfrischender Risikofreude steuerte das Quartett stilistische Häfen der jüngeren Jazzgeschichte an, ohne jemals Anker zu werfen – und begeisterte sein Publikum mit einer geballten Ladung Originalität.

M. Wagner

kritik kempten festival

 

 

 

 

 

http://european-cultural-news.com/musikdemokratie-trifft-auf-buhnentrance/4158/

presse-saalfelden

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http://jazz.blogs.liberation.fr/pfeiffer/2013/01/mon-jazz-2013-premiers-de-cuvée.html

http://www.culturejazz.fr/spip.php?article2065

choc jazz magazine

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